Notartreuhandbank

Über uns

Die NOTARTREUHANDBANK AG bietet hervorragendes Service und Sicherheit bei der Verwaltung von Treuhandgeldern.

Ein mutiger Schritt des Notariates im Jahr 1996 hat zu noch größerem Vertrauen der Klienten in eine effiziente Treuhandabwicklung durch Österreichs Notare geführt.

Informieren Sie sich folgend über die Leistungen und die Abwicklung der NOTARTREUHANDBANK AG.

Leistung

Die Notartreuhandbank ist eine vollelektronisch ausgestattete Spezialbank auf hohem technischen Niveau.
 
Unerlaubte Zugriffe von Nichtbeteiligten auf das EDV-System der Bank sind ausgeschlossen, da Bank und Notare eine geschlossene Benutzergruppe bilden.

Für Ihre Treuhandgelder wird ein eigenes Konto eingerichtet, über das ausschließlich Ihr Notar und dessen amtlich bestellter Vertreter verfügen darf. Bei Kontoeröffnung gibt der Notar die berechtigten Zahlungsempfänger bekannt. Nur an diesen Personenkreis erfolgen Überweisungen durch die NTB. Auch die Zinsentwicklung ist jederzeit einsehbar.

Gesetzliche Einlagensicherung

(1) Für die Sicherung Ihrer Einlage zuständiges Einlagensicherungssystem:

Ihre Einlage wird von einem gesetzlichen Einlagensicherungssystem gedeckt. Außerdem ist die Notartreuhandbank Teil eines institutsbezogenen Sicherungssystems, in dem sich alle Mitglieder gegenseitig unterstützen, um eine Insolvenz zu vermeiden. Im Falle einer Insolvenz werden Ihre Einlagen bis zu 100.000 EUR vom Einlagensicherungssystem erstattet.

(2) Allgemeine Sicherungsobergrenze:

Sollte eine Einlage nicht verfügbar sein, weil ein Kreditinstitut seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen kann, so werden die Einleger von dem Einlagensicherungssystem entschädigt. Die betreffende Deckungssumme beträgt maximal 100.000 EUR pro Kreditinstitut Das heißt, dass bei der Ermittlung dieser Summe alle bei demselben Kreditinstitut gehaltenen Einlagen addiert werden. Hält ein Einleger beispielsweise 90.000 EUR auf einem Sparkonto und 20.000 EUR auf einem Girokonto, so werden ihm lediglich 100.000 EUR erstattet.

In einigen Fällen (wenn die Einlagen aus Immobilientransaktionen im Zusammenhang mit privat genutzten Wohnimmobilien resultieren, oder gesetzlich vorgesehene soziale Zwecke erfüllen und an bestimmte Lebensereignisse des Einlegers, wie etwa Heirat, Scheidung, Pensionsantritt, Kündigung, Entlassung, Invalidität anknüpfen oder auf der Auszahlung von Versicherungsleistungen oder Entschädigungszahlungen für aus Straftaten herrührende Körperschäden oder falscher strafrechtlicher Verurteilung oder Tod beruhen und der Sicherungsfall jeweils innerhalb von zwölf Monaten nach Gutschrift des Betrags oder nach dem Zeitpunkt, ab dem diese Einlagen auf rechtlich zulässige Weise übertragen werden können, eintritt) sind Einlagen über 100.000 EUR hinaus auf Antrag des Einlegers bis zu einer Höhe von 500.000 EUR gesichert. In Fällen, in denen Einlagen über 100.000 EUR hinaus gesichert sind, bedarf es eines gesonderten Antrags der Einleger an das Einlagensicherungssystem innerhalb von zwölf Monaten.

(3) Sicherungsobergrenze für Gemeinschaftskonten:

Bei Gemeinschaftskonten gilt die Obergrenze von 100.000 EUR für jeden Einleger.

Einlagen auf einem Konto, über das zwei oder mehrere Personen als Mitglieder einer Personengesellschaft oder Sozietät, einer Vereinigung oder eines ähnlichen Zusammenschlusses ohne Rechtspersönlichkeit verfügen können, werden bei der Berechnung der Obergrenze von 100.000 EUR allerdings zusammengefasst und als Einlage eines einzigen Einlegers behandelt.

(4) Erstattung:

Das zuständige Einlagensicherungssystem ist die Österreichische Raiffeisen-Einlagensicherung eGen, Am Stadtpark 9, 1030 Wien, +43 1 71707 1884, oere-office@rzb.at, www.raiffeisen-einlagensicherung.at

Es wird Ihnen Ihre Einlagen (bis zu 100.000 EUR) spätestens innerhalb von 20 Arbeitstagen, vom 1.1.2019 bis zum 31.12.2020 innerhalb von 15 Arbeitstagen, vom 1.1 .2021 bis zum 31.12.2023 innerhalb von 10 Arbeitstagen und ab dem 1.1.2024 innerhalb von 7 Arbeitstagen erstatten.

Bis zum 31.12.2023 haben die Sicherungseinrichtungen, wenn sie den gesamten Betrag der gedeckten Einlagen nicht innerhalb von 7 Arbeitstagen nach Eintritt des Sicherungsfalls an die Einleger erstatten können, auf Antrag des Einlegers innerhalb von 5 Arbeitstagen nach Antragstellung einen angemessenen Betrag der gedeckten Einlagen an den Einleger auszuzahlen, um dessen Lebenshaltungskosten zu decken. Die Sicherungseinrichtungen haben die Auszahlung des angemessenen Betrags auf Basis und nach Prüfung des Antrags des Einlegers, der ihnen bereits vorliegenden Daten sowie der von den Mitgliedsinstituten bereitzustellenden Daten vorzunehmen. Der ursprüngliche Anspruch des Einlegers auf Auszahlung eines Betrags in Höhe seiner  gedeGesetzlckten Einlagen verringert sich in diesem Fall um den durch die Sicherungseinrichtung ausgezahlten angemessenen Betrag zur Deckung der Lebenshaltungskosten.

Haben Sie die Erstattung innerhalb dieser Fristen nicht erhalten, sollten Sie mit dem Einlagensicherungssystem Kontakt aufnehmen, da der Gültigkeitszeitraum für Erstattungsforderungen nach einer bestimmten Frist abgelaufen sein kann. Weitere Informationen sind erhältlich über www.raiffeisen-einlagensicherung.at

Weitere wichtige Informationen:

Einlagen von Privatkunden und Unternehmen sind im Allgemeinen durch Einlagensicherungssysteme gedeckt. Für bestimmte Einlagen geltende Ausnahmen werden auf der Website des zuständigen Einlagensicherungssystems mitgeteilt. Ihr Kreditinstitut wird Sie auf Anfrage auch darüber informieren, ob bestimmte Produkte gedeckt sind oder nicht. Wenn Einlagen erstattungsfähig sind, wird das Kreditinstitut dies auch auf dem Kontoauszug bestätigen.

Erstattungsfähige Einlagen bis 100.000 EUR werden nicht ausgezahlt, wenn in den letzten 24 Monaten vor Eintritt des Sicherungsfalls keine Transaktion in Verbindung mit einer Einlage stattgefunden hat und der Wert dieser Einlage geringer ist als die Verwaltungskosten, die der Sicherungseinrichtung bei einer Auszahlung entstehen würden.

Erstattungsfähige Einlagen werden nicht ausgezahlt, soweit ihnen Verbindlichkeiten des Einlegers gegenüber dem Treuhänder gegenüberstehen, die gemäß gesetzlichen oder vertraglichen Bestimmungen aufrechenbar sind und die vor oder spätestens zum Zeitpunkt des Eintritts des Sicherungsfalls fällig wurden.

zusätzliche Ausfallhaftung

Das Berufsbild des Notars ist in der österreichischen Bevölkerung in hohem Maß mit den Begriffen Sicherheit und Vertrauen verbunden. Mit der Gründung der Notartreuhandbank AG wurde der Forderung nach uneingeschränkter Einlagensicherheit für Treuhandgelder entsprochen. Die Rechtsform der Notartreuhandbank AG, ihre eingeschränkte, streng überwachte Geschäftstätigkeit und ihr hoher technischer Standard bieten dem Notar und seinen Klienten zahlreiche Vorteile.

Durch die zusätzliche solidarische Ausfallshaftung der Mitgesellschafter Raiffeisen Zentralbank Österreich AG und UniCredit Bank Austria AG sind die Treuhandeinlagen sicher.

Quick Facts

Die Firmenbucheintragung der Notartreuhandbank AG erfolgte am 4. April 1997.

Das erste Notariat wurde bereits im November 1996 angebunden. Ein halbes Jahr später waren es bereits 100 Notariate. Heute kooperieren alle 502 Notariate mit der Notartreuhandbank AG. Die spezielle Konzeption der Notartreuhandbank AG und ihr hoher Sicherheitsstandard garantieren reibungslose Abläufe und zufriedene Kunden.

Ein Team von 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ist verantwortlich für die Abläufe. Über eine Hotline stehen die Mitarbeiter für Anfragen zur Verfügung. Erreichbarkeit und Supportleistung der Hotline werden von den Notaren als sehr gut eingestuft.

Die Bilanzsumme der NOTARTREUHANDBANK AG betrug Ende 2015 rund 2,42 Milliarden Euro. In der bisherigen Geschäftstätigkeit wurden bis Ende 2015 bereits rund 592.000 Konten abgewickelt. Dabei wurden mehr als 1,5 Millionen Treugeber laufend und unmittelbar über den Geldfluss verständigt. Das Institut hielt außerdem über 2.200 Schulungs- und Nachbetreuungstage für Notare ab.

Die Gesellschafter der Notartreuhandbank:
Österreichische Notariatskammer (49%)
Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (26%)
UniCredit Bank Austria AG (25%)

Der Vorstand der Notartreuhandbank:
GD KR Karl Grünberger (CEO, Sprecher des Vorstandes)
Dir. Dr. Markus Rädler (CFO, Vorstandsmitglied, entsandt von UniCredit Bank Austria AG)


Notartreuhandbank AG

Fax
+43/1/535 68 86-250
Adresse
Landesgerichtsstraße 20, 1010 Wien
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