Hofübergabe bei Ehescheidung
Worauf muss geachtet werden?
Im Vertrag kann festgelegt werden, wer den landwirtschaftlichen Betrieb im Falle einer Scheidung übernehmen wird und in welcher Form Ausgleichszahlungen geleistet werden müssen. Anders verhält es sich beim Wohnhaus, das der Aufteilung durch den Scheidungsrichter unterliegt.
Was passiert, wenn ein Übernehmer stirbt?
Stirbt Herr N. oder seine Frau nach der Übernahme des Hofes und ist kein Testament vorhanden, erben neben dem überlebenden Ehegatten auch die Kinder. Die Grundbucheintragung des Eigentumsrechtes der Kinder ist wahrscheinlich.
In einem Testament kann der Ehegatte als Erbe eingesetzt werden und damit den Hof alleine weiterführen, ohne dass er bei betrieblichen Entscheidungen die Zustimmung der Kinder einholen muss. Kann der überlebende Ehegatte die Pflichtteile nicht auszahlen, müssen diese in der Regel pfandrechtlich auf den Liegenschaften sichergestellt werden.









