Vorsicht bei Umschuldungen
Die Situation taucht immer wieder auf: Herr F. hat bei verschiedenen Kreditgebern Schulden. Diese Schulden sind grundbücherlich sichergestellt. Die Zinsen werden je nach Kreditgeber mit unterschiedlichen Zinssätzen ermittelt. Um die Zinsenbelastung so gering wie möglich zu halten, entschließt sich Herr F. zu einer Umschuldung zu der Bank, die die günstigsten Bedingungen bietet.
Worauf muss man achten?
Die Kreditgeber berechnen nicht nur Zinsen, sondern darüber hinaus auch Bankgebühren und Spesen. Herr F. muss daher nicht nur die Zinssätze, sondern auch die Nebenaufwendungen bei der Umschuldung berücksichtigen. Außerdem kosten auch die Löschung und die Neueintragung von Pfandrechten im Grundbuch Geld.
Wann ist eine Umschuldung sinnvoll ?
Die Umschuldung lohnt sich für Herrn F. nur dann, wenn die Konditionen des günstigsten Kreditgebers so vorteilhaft sind, dass die Aufwendungen der Umschuldung rasch wieder eingebracht sind. Die Beratung durch einen Notar gewährleistet die billigste Form der Kreditbesicherung bei Umschuldungen.









