Das neue Erwachsenenschutzgesetz

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Mit 1. Juli 2018 tritt das neue Erwachsenenschutzgesetz in Kraft:
aus „Sachwaltern“ werden dann „Erwachsenenvertreter“.

Damit geht eine umfassende Neuerung einher, welche einen Paradigmenwechsel zum Wohle der Betroffenen darstellt.

Das neue Erwachsenenschutzgesetz stellt den betroffenen Menschen in den Mittelpunkt, um Autonomie, Selbstbestimmung und Entscheidungsfreiheit möglichst lange und umfassend zu erhalten. Die Entscheidungsfähigkeit der Betroffenen wird auch im Bereich der Personen- und Familienrechte wesentlich gestärkt.

Erklärtes Ziel ist es, die Selbstständigkeit jeder Person solange wie möglich
aufrechtzuerhalten und anzuerkennen und sie in ihren Angelegenheiten
lediglich zu unterstützen und nicht über sie hinweg zu entscheiden.

Der Aufbau der Vertretungsmöglichkeiten basiert künftig auf vier Säulen mit unterschiedlich weitgehenden Befugnissen und fördert ein stärkeres Hinschauen, Reflektieren und Differenzieren aller Beteiligten. Damit soll für jede Situation die bestmögliche Lösung gefunden werden, um der betroffenen Person so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Handeln zu ermöglichen.

Details dazu können Sie in der Broschüre des Bundesministeriums für Justiz nachlesen, die als Download zur Verfügung steht.

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