Seit 1. Juli
 ersetzt das Erwachsenenschutzgesetz das bisherige Sachwalterschaftsrecht. Es bringt volljährigen Personen, die aufgrund einer psychischen Krankheit oder einer vergleichbaren Beeinträchtigung in ihrer Entscheidungsfähigkeit eingeschränkt sind, mehr Selbständigkeit, weitgehende Erhaltung ihrer Autonomie und bessere Gestaltungsmöglichkeiten ihrer Vertretung.

Ziel der Reform war es, den vertretenen Erwachsenen – bisher „Besachwaltete“ – ein möglichst hohes Maß an Selbstbestimmung zuzusichern. Der Wille der vertretenen Person soll in jeder Hinsicht bestmöglich verwirklicht werden. Die Regelung stellt für alle Betroffenen eine deutliche Verbesserung dar. Getragen wird das neue Erwachsenenschutzgesetz von vier Säulen:

1. Vorsorgevollmacht,
2. gewählte Erwachsenenvertretung,
3. gesetzliche Erwachsenenvertretung,
4. gerichtliche Erwachsenenvertretung.

Veröffentlichung der Liste besonders geeigneter Erwachsenenvertreter/Vorsorgebevollmächtigter
Die Liste von zur Übernahme von Vorsorgevollmachten und gerichtlichen Erwachsenenvertretungen besonders geeigneten Notaren und Notariatskandidaten (§ 134 Abs. 2 Z 16 NO) wurde in die Notarsuche integriert.

Mit Klick auf den Button Notarsuche und der Auswahl „besonders geeignete/r Erwachsenenvertreter/in“ werden alle Namen und Kontaktdaten der in diese Liste aufrecht eingetragenen Notare und Notariatskandidaten angezeigt. Durch die Auswahl weiterer Kriterien wie Bundesland, PLZ, Ort kann die Suche eingeschränkt werden.

Details zum neuen Erwachsenenschutzrecht können Sie auch in der Broschüre des Bundesministeriums für Justiz nachlesen.

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