Warnung vor Betrugsversuchen:
Nachnahme-Schreiben falscher Notare

In letzter Zeit haben sich derzeit noch unbekannte Personen als österreichische Notare ausgegeben und Schreiben an Adressaten in Deutschland versandt.

Auf diesen Briefen schienen als Absender, direkt auf dem Kuvert, mit dem Zusatz „öffentlicher Notar“ die Namen „Dr. Peter Michil“ bzw. auch „Dr. Jürgen Mayer“ auf. In ganz Österreich gibt es keinen Notar mit einem dieser Namen. Zudem ist die jeweils angegebene Adresse „Wehlistraße 66, 1060 Wien“ in dieser Kombination von Straße und Postleitzahl gar nicht existent.

Bei der Zustellung durch die Post wird von den Empfängern für den Fall der Annahme des Schreibens eine Nachnahmegebühr (in einigen Fällen in Höhe von € 87,40) verlangt. Offensichtlich wollen die Absender der Schreiben mit der Vorspiegelung, dass es sich um einen Brief eines Notars handelt, die Empfänger zur Bezahlung der Nachnahmegebühr verleiten und sich dadurch bereichern.

Die Österreichische Notariatskammer empfiehlt, derartige Nachnahme-Schreiben von unbekannten vermeintlichen Notaren nicht anzunehmen und den Sachverhalt bei den zuständigen Strafverfolgungsbehörden anzuzeigen. Auf der Website der Österreichischen Notariatskammer www.notar.at kann mittels Nutzung der „Notarsuche“ festgestellt werden, ob ein vermeintlicher österreichischer Notar auch wirklich existiert oder nicht.

Die Österreichische Notariatskammer hat aufgrund der ihr zur Kenntnis gebrachten Fälle eine Sachverhaltsbekanntgabe bei der Staatsanwaltschaft Wien eingebracht.

Sowohl in Deutschland als auch in Österreich sind polizeiliche bzw. staatsanwaltliche Ermittlungsverfahren anhängig.

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