v.l.n.r.: Ludwig Bittner, Bettina Kerschbauer-Schramek, Bernd Hufnagl, Gerhard Blasche

Besser fix als fertig!

Leben und arbeiten in der Welt des Multitasking

Haben Sie auch schon bemerkt, dass Rasenmähen oder andere handwerkliche Tätigkeiten total entspannend sind? - In der digitalen Welt etwas scheinbar Anachronistisches. Ist es aber nicht, es ist Ausdruck der Sehnsucht nach dem Einfachen, dem Über- und Durchschaubaren, dem Bewältigbaren. - Unser Gehirn benötigt dieses Gefühl zur Beruhigung. Die Digitalisierung unserer Welt ist für viele Menschen ein Segen. Undenkbar, dass wir noch vor wenigen Jahren zur Informationssuche und -übermittlung Stunden und Tage benötigt haben. Wir sind durch die technischen Innovationen der letzten Jahrzehnte schneller geworden. Allerdings leben und arbeiten wir in einer Welt der Ablenkungen, zu vieles erregt unsere Aufmerksamkeit. Angst- und Neugier Trieb sind ständig aktiv, Muße, Geduld, innere Ruhe und Tagträumen wird zur absoluten Seltenheit. Stress ist die Folge, was in diesem Zusammenhang dazu führt, dass wir die Welt als beschleunigt wahrzunehmen beginnen. Stimmt dabei die Hypothese, dass die digitalisierte Welt keine idealen Rahmenbedingungen für Glück, Gesundheit, Motivation und Kreativität bietet? Sind wir Opfer des „Systems“, oder sind wir eigenverantwortlich für die Schaffung hirngerechter Bedingungen?

In dieser spannenden und humorvollen Keynote zeigte Dr. Bernd Hufnagl, Neurobiologe, Buchautor, Speaker  eindrucksvoll auf, wie unser Hirn „tickt“, und wie wir vom Wissen der Hirnforschung und Verhaltensbiologie profitieren können. Im Anschluss diskutierte er mit Dr. Gerhard Blasche, Psychologe & Psychotherapeut unter der Moderation von Bettina Kerschbaumer-Schramek.

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